TAIJI&QIGONG

Qigong-Gehen

Qigong-Gehen stellt eine einfache Übung der Energieaktivierung da. Es hat vor allem in der Krebstherapie bereits beachtliches geleistet und wurde von Frau Guo Lin verbreitet, die es von Ihrem Großvater erlernte. Als sie bereits totkrank war, konnte sie sich damit heilen. Frau Guo Lin entfachte damit einen Qigong-Boom in den frühen 70iger Jahren in China.

Qigong-Gehen ist lockeres, achtsames Gehen kombiniert mit rhythmischem Atmen. Das Zusammenspiel von Gehen und rhythmischem Atmen bewirkt einen vermehrten Antrieb, was das Qi besser zirkulieren lässt. Durch das Gehen wird das primäre Qi gestärkt und Kraft und Ausdauer nehmen insgesamt zu. Der Organismus erfährt Rhythmus und Ordnung. Die lebensnotwendigen inneren Organe erhalten mit unterschiedlichen Gehrhythmen – vom yang-betonten Leber- und Herzgehen bis zum yinbetonten Milz-, Lungen- und Nierengehen Impulse sodass die Vitalität der einzelnen Organe gestärkt und ihr harmonisches Zusammenwirken gefördert wird. Es führt zu innerer Ausgeglichenheit indem es die unterschiedlichen Energiequalitäten der 5 Wandlungsphasen (5 Elemente) harmonisiert. Durch die betonte Einatmung wird die Sauerstoff- und Energieaufnahme vervielfacht. Durch das bewusste Ausatmen kann verbrauchtes Qi ausgeschieden werden. Altes und Verstocktes kommt wieder in Bewegung, der ununterbrochene Gedankenfluss wird abgestellt und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.